Free Mp3: Gucci
Website: www.gammalapagos.de
Myspace: www.myspace.com/gammalapagos
Booking: www.weird-world.de
Es gibt sie noch: die Ausnahmen und Randerscheinungen. Eine davon nennt sich "Gammalapagos", vereint vier noch sehr junge Menschen (gerade mal 20 Jahre alt) und bringt ein Album mit dem Titel "Happily Ever After" hervor, bei dem die krampfhafte Suche nach stilgleichen Referenzbands droht, ins Leere zu laufen. An ihre Jugend mag man gar nicht so recht glauben, wenn man hört, was die vier da hinzaubern. Die Einflüsse reichen von "Aphex Twin" über "Portishead" bis zu "Radiohead". In ihren Kompositionen dominieren plastisch-organische Synthiesounds, röhrend-rotzende Blues-Gitarren, ein tief drückender Bass, ein mal schneidender, mal hauchender Gesang und ein Schlagzeug, welches teilweise vertrackt und oft gekonnt minimal agiert. Bewusst durchbricht die Band dabei Schubladen. Gammalapagos stehen für eine sonderbare Form der Leichtigkeit, die von der ersten Minute an zu faszinieren weiß. Virtuose Drums und psychedelische Auswüchse, die jeglicher Komplexität zum Trotz mit einer gewissen Catchyness aufwarten können, anstatt in Zwangsprogressivität zu münden. Die herausstechende, hohe Stimme von Sänger Jonas Fröbel gleitet zielsicher durch verwobene Strukturen, lässt unmittelbare Anteilnahme an den Geschehnissen aufkommen. Besonders die Rhythmusfraktion versteht im Verlauf von "happily ever after" immer wieder mit unerwarteten Mustern zu überraschen und liefert die Steilvorlage für ein überaus dynamisches Gitarrenspiel, welches den bunten Klangteppich vor die Füße des verblüfften Hörers rollt. "Happily Ever After" ist allen gewidmet, die nach vielversprechendem musikalischen Neuland abseits von schnell gesignten "jung & deutsch" - Bands Ausschau halten. Gammlapagos sind eine Ausnahmeerscheinung.


