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Website www.nemointernational.com
Myspace www.myspace.com/nemointernational
Booking www.kb-k.de

Mit dem Rockalbum The Third Wave legt das Londoner Quartett NEMO sein neuestes Werk vor. Die Band um den ehemaligen IAMX-Gitarristen James Cook kann seit dem Erscheinen ihres Debüts “Post Human Love” (noisedeluxe 2007) auf mehr als 120 Shows, zwei Support-Touren für IAMX und CLIENT, Radiorotationen im ganzen Bundesgebiet und ihren Tanzflächenfüller “Rescue The Revolution”, der landesweit in den Indie-Discos lief, zurückblicken. Auf ihrem neuen Album vereinen NEMO dunklen und schweren Electro-Rock mit Pop-Hits, die auf die Tanzfläche schielen. Zugegeben, dieses Album ist dark und keine leichte Kost. Es ist ein musikalischer Ritt auf der Rasierklinge - irgendwo zwischen The Faint, The Clash und Depeche Mode.


Nemo are London's most respected and influential electro rock quartet. Since their first live performances in the summer of 2004, their fusion of electronics, punk dynamics and pop melodies has been turning heads across the UK and around Europe. Their unique and energy filled electro/rock/pop/punk sounds set them apart from the current indie scene. Described as “an explosive mix of Depeche Mode and The Clash”, this quintessentially English four piece are already inspiring adoration around the world. As producers in their own right, they've recently completed the recording of their debut album 'Post Human Love' at their own 'Deepsee' studios in Dalston, working in the process with Jim Abbiss (Arctic Monkeys,Kasabian,Placebo), Charlie Francis (REM) Joe Wilson (Sneaker Pimps, Client,Trash Money) and Emre Ramazanoglu (producer of Mercury Prize nominated Lou Rhodes). Andy Ross (Blur, Food Records) and Alan McGee (Oasis, Creation) are a couple of their many insider fans. Nemo's many live performances have included a UK tour support and backing band role with double grammy nominated Imogen Heap  and dates with the legendary The Sneaker Pimps (singer James Cook also toured and played with singer Chris Corner under his latest incarnation, IAMX). Support slots have included Pete Doherty, We Are Scientists, Mystery Jets, Robots in Disguise, VHS or Beta, The Infadels, The Paddingtons, The Whitest Boy Alive, Client and Lorraine. 

VIDEOS

   

PICTURES

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PRESSE


INTRO 

Das Info bringt es - im Guten wie im Schlechten - auf den Punkt: "The Killers treffen auf The Bravery, The Clash und The Faint ..." Tja, damit dürfte sich jeder und jede wohl vorstellen können, womit man es hier zu tun hat. Mit Bands, die ihre Lektion gelernt und den Kanon der Stunde gediggt haben. Und ihn nun mit sich selbst füllen wollen. Aufgrund des Überangebots ist nur die Frage: Wer darf das Genre publikumsträchtig nach außen vertreten? Vielleicht Nemo? Immerhin haben die als kleinen Wiedererkennungswert im großen Nichts den Link zu Synthie-Pop à la Erasure oder Yazoo im Angebot. Na, ob das schon reichen wird, um diese Band tatsächlich an die Fleischtöpfe der Hype-Champions-League zu führen? Fürchte nicht. Wenngleich sie mit "Post Human Love" eine gut funktionierende Platte vorgelegt haben.


MOTOR.DE
Nemo sehen sich selbst als ein ganz respektables Elektro Rock Quartet. Sehr schön. Seit ihrem ersten Live-Gig im Sommer 2004 haben sie sich mittlerweile nicht nur im vereinigten Königreich sondern auch im übrigen Europa einen Namen gemacht. Ihr energiegeladener electro/rock/pop/punk Sound macht die Briten nach eigenem Ermessen ziemlich einzigartig, irgendwo zwischen Depeche Mode und The Clash.Nemo produzieren sich selbst. In den Deepsee Studios in Dalström entstand so auch ihre Debütplatte "Post Human Love". Zu den Aufnahmen des guten Stücks schauten auch hin und wieder Jim Abbiss (Arctic Monkeys, Kasabian, Placebo), Charlie Francis (REM) Joe Wilson (Sneaker Pimps, Client, Trash Money) und Emre Ramazanoglu im Studio vorbei. Außerdem sollen Andy Ross (Blur, Food Records) und Alan McGee (Oasis, Creation) wohl vom Sound der Truppe recht angetan sein.Eine ganze Menge Tourerfahrung, sowohl als Support als auch als Headliner schleppen die Herren ja nunmehr mit sich herum. Nemo spielten nämlich unter anderen bereits für Pete Doherty, We Are Scientists, The Whitest Boy Alive oder Client das Vorprogramm.


TELESCHAU (web.de, Yahoo Music, viva.de, GMX etc.)
Ein bisschen hat man den Eindruck, das Studio von Nemo wäre ein Kraftraum. Nicht einer dieser neumodischen, mit Hydrokultur-Pflanzen und Glasfassade, aus der geplagte Großstädter beim Ergotraining ihr Leben durch die Scheibe beobachten können, sondern einer im Keller. Mit schweren Gewichten, mit Hanteln und Kraftmaschinen, an denen man so einiges falsch machen kann. "Post Human Love" ist wie einer der Bodybuilder, die da immer trainieren: Die Platte macht alles richtig, besitzt aber eine nicht zu verleugnende Eindimensionalität, die man auch Konsequenz nennen könnte. Im Prinzip sind Nemo der böse Bruder von Acts wie den Editors oder Interpol. Auch hier spielen sich Briten am Wave der 80er-Jahre entlang, auch hier hat man The Cure, Gang Of Four und Joy Division gehört. Aber wo das die Bands, die damit den Mainstream erreichen, mit der Eleganz eines Einstecktuches Richtung Pathos heben, regiert bei Nemo die dunkle Seite. Die Gitarren sind harscher, der Gesang ist halliger, und ganz offenbar hat man hier die Produktion als Mittel zum Zweck eingesetzt und nicht umgekehrt. Das macht schon der Opener "Sonic Operator" schnell klar. Dicker Bass, Keyboards, die eher scheppern. Dann Stakkatogitarren. Kaum Luft zu atmen, eh klar, weil ja Kraftraum. Oder "Piccadilly In Sepia", der wohl beste Song der Platte. Da ist plötzlich der Nebel nicht mehr weit weg, das Stroboskob, die Grufti-Disko. Wenn man dann noch ließt, dass Sänger James Cook nebenher zusammen mit Sneaker Pimp Chris Corner das gar nicht so unbekannte Elektro-Projekt IAMX betreibt, wird plötzlich klar: Nemo sind nicht nur ein Kraftraum, sondern auch eine ganz schöne Ansage.


WESTZEIT.DE
Die seltsame Odyssee der deutschen VÖ dieser Scheibe wäre abendfüllend und wird hier also ausgespart. Was zu berichten bleibt, ist, dass sich die nachmenschliche Liebe offenbar aus den Quellen Punk, Elektro und Britpop speist und manchmal zu Ergebnissen gelangt, die noch vor kurzem als Electroclash gehypt worden wären. Oder dass Nemo ganz sicher nicht ohne Grund Client und VHS or Beta zu ihren Freunden zählen dürfen und auch gern mal mit We are Scientists oder den Sneaker Pimps die Bühne teilen. Solide, von schrillen Gitarren und nicht minder heftigen Synthies getragene Punksongs, die sich trotzdem gern in nette Popkleidchen hüllen. Das ist nicht neu, macht aber immer wieder Spaß. Und Jugend schändet ja nicht.

TONSPION.DE
Nemo liefern den Beweis, dass es noch Brit-Bands gibt, die keine Angst vor Experimenten haben. Statt ewig gleichen Indiesounds spielen die vier Londoner mit einem Mix aus Punk, Rock und Neo-Wave. Stell dir einen weiß gekachelten Raum vor, vielleicht ein Krankenhauszimmer oder eine Schlachtbank. Du bist allein, fröstelst, alles um dich herum ist vollkommen steril und der Wahnsinn nicht weit entfernt. Doch dann ertönt ein Riff, wie es sich Ian Curtis nicht besser hätte ausdenken können, und eine wundervolle Melodie trägt dich davon, raus aus dem kalten Raum, und packt dich ein in quietschendsüße dickbauschige Zuckerwatte. Die Melodie kommt aus dem Mund von Nemo-Sänger James Cook. Der hypnotische Blick und die abgeklärt arrogante Stimme geben ihm die Aura eines modernen Vampirs – ohne Reißzähne und Cape, versteht sich. „Destroy your idols“ bellt Cook in einem Song und du fühlst es wieder: Du bist fünfzehn und dein wütendes Herz schreit nach Aufstand und Rebellion. Vor dir liegen wilde Zeiten - tiefe Abgründe und unglaubliche Höhenflüge. Mit Anleihen an Depeche Mode, Joy Division, Kraftwerk und The Clash haben die vier Londoner einen Sound geschaffen, der sägt, schnarrt, peitscht und sich trotzdem in den Ohrwindungen festsetzt wie Kalk in der Dusche. Rock, Punk, Pop, Industrial, New Wave, Elektro – alles in einem Song zusammen geklatscht. Ein bisschen viel, sollte man meinen, doch die Summe der Teile ergibt ein rundes Ganzes. „Post Human Love“ heißt Nemos Debütalbum, das durch deine Venen rauscht, wie eine unerfüllte Sehnsucht. Du willst, dass es weiter geht und weiter, und dann ist es plötzlich vorbei. Doch Mist, du bist schon angefixt

FLIGHT 13
Mmmhh, das ist dufte! Endlich gibt es eine Band die es versteht das Beste von Duran Duran, Depeche Mode, The Faint und der ersten Killers-Scheibe auf einen Nenner zu bringen. Die Londoner spielen seit 2004 zusammen und haben mit befreundeten Bands wie I Am X, Client, We Are Scientists, etc.. schon einiges an Erfahrung gesammelt, was man ihnen bei diesem Silberling, der alt, neu, klassisch und zukunftsweisend zugleich klingt, auch anhört. Schönes Album, dass zum Überraschungshit werden könnte!


KLANGSCHAU 
"Hört ihr die Musik dort drunten im Gothic-Grotto? So dunkel, energetisch und leicht morbid." - "Nee, das ist doch ein alter Rock-Schuppen für die Generation 60+. Da hängen nämlich noch alte Plakatfetzen von T-Rex und Alice Cooper und The Smiths!" - "Ach was, das ist doch ein Electro-Club. Da wird doch gerade IAMX gespielt. Oder ist das Client? Nein, das sind doch Kasabian!" -"Egal, es geht jedenfalls ab! Lasst uns ma' reingehen!" So würde es wohl klingen, stünden drei Ausgangshungrige mit unterschiedlichem Musikgeschmack vor einer neuen Location und hörten die Musik von Nemo auf die Strasse dröhnen. Kurz nach Veröffentlichung Ihres Albums "Post Human Love" ist das Londoner Quartett um Sänger James Cook nun heiss auf Europa's Bühnen und seit Mitte Mai on the road mit der brandaktuellen zweiten Singleauskopplung "Car Crash Eyes" mit den B-Sides "Erase-Escape" und "Timebomb". Hier trifft die triefende Laszivität des Glamrock auf kühl-morbiden Sci-Fi-Elektropop, und rebellische Punkitüde vermengt sich mit der Übermütigkeit der 80er Boybands. Die Drums (SelectionQ) preschen in die Beine, die Bässe (Milan Adamik) brummen im Schambereich , die Synths (alle) quietschen und säuseln in der Retroschlaufe und die Gitarren (Kev Kennedy) quengeln genauso süssverzweifelt wie James am Mikro; sich lustvoll den eigenen Schweiss auf der mageren Brust verreibend, die schwarz umrandeten Augen glasig im Scheinwerferlicht aufblitzend. "Car Crash Eyes" ist der dynamische Brunftschrei einer geilen E-Rock-Band an alle E-Rock-Groupies dieser Welt. Ist geil, macht geil und geht ab! Also, lasst uns ma' reingehen! Hier noch eine kleine Retrospektive: 2006 brachte der Band aus Übersee Glück und Segen. Mit dem selbst produzierten Album "Post Human Love" sicherten sie sich am 40. Montreux Jazz Festival den "Under The Sky"-Jurypreis für die beste Band sowie Support-Gigs u.a. bei Imogen Heap (zweifacher Grammyanwärter), Pete Doherty, We Are Scientists oder Client sowie bei sämtlichen Bands aus dem Dunstkreis Chris Corners (Sneaker Pimps, IAMX, Robots in disguise). Nemo's Fanarm erstreckt sich zudem bis in die Regionen erlauchter Prominenz aus Musik und Fernsehen. So wirkte Sänger James Cook in einigen Episoden des kultigen Satire-Duos "The Mighty Boosh" mit, und auch die 70er Punklegende Tom Robbinson verwendete "Car Crash Eyes" bei seiner BBC 6 Music Show. Mit einer Clubtour eroberten sie auch Berlin im Sturm und touren seither regelmässig durch Deutschland. Am 13. Juli 2007 sind sie erneut beim Montreux Jazz Festival anzutreffen und rocken am 6. Juli 2007 das Poolbar Festival im österreichischen Feldkirch, bei welchem auch einige unserer Klangschaujungs den DJ markieren werden. Nicht verpassen!

SELLFISH.DE
Eine Internetrecherche nach dieser Band führt beinahe ausschließlich zu Informationen über den mäßig unterhaltsamen Pixar-Goldfisch. Indiz dafür, dass Nemo wohl noch nicht den Status innehaben, welcher ihnen blühen dürfte. Gerade einmal eine halbe Stunde brauchen die Briten, um ihre Ambitionen zu unterstreichen, in die Liga von The Faint und Radio 4 aufzuschließen. Das SynthPop-Quartett vermischt kontemporären Indie-Zeitgeist mit dem New Wave/No Wave-Spirit und entwirft dabei ein erstaunlich organisches Album. "Post Human Love" (Noisedeluxe Rec./Alive) zeigt die Interpreten zwar entsprechend auf Hochglanz gestylt, die teils ohrwurmverdächtigen Tracks während ihres gut halbstündigen Debüts werden aber trotz elektronischer Beats dennoch durch Bratzgitarren dominiert.

SOUNDMAG.DE
Bitte mal kurz bis zehn zählen, bevor eine von hämmernden Drums angetriebene Zeitmaschine für 34 Minuten die Zeit um gute 20 Jahre zurückdreht. Spätestens wenn der Gesang in „Sonic Operator“ einsetzt und mit viel Bass verziert wird, beschleunigt sich die Reise und Nemo sind in der ihnen musikalisch adäquaten Zeit gelandet. Alles, was damals gut war, erwecken die Engländer auf ihrem Debüt-Album „Post Human Love“ zu neuem Leben. In „Rescue The Revolution“ eröffnen die Regler der Syntheziser alle Varianten an möglichen Klängen, dazu holpert ein Schlagzeug und stotternde Gitarrenriffs hetzen durch ein Geflecht aus Kreativität. An Ideenreichtum mangelt es den Herren von Nemo keinesfalls. Im 4/4-Takt blubbert sich eine legere Melodie im Midtempo Richtung Hausfrauenpop mit Suchtgefahr. Der Kuschelrock von „RPT2FADE“ liefert ein äußerst pompöses, orchestrales Ende. Schon im nächsten Song allerdings ist der Himmel alles anderes als geigenverhangen. Schlagartig wechseln Nemo in ein punkiges Stück. Lediglich das zügige Tempo, das durch „Living Room“ fließt, ist den anderen Tracks ähnlich – ein weiteres Beispiel für Vielseitigkeit mit einem enorm wirkungsvollen Refrain. Mit dem Pfeifen der Synthis beginnt die zweite ruhige Nummer „Duke Of New York“ und zum Ausklang versammeln die Londoner schließlich nochmals all die verfügbaren Elemente ihrer Fantasie. Es ist dieser ständige Rhythmuswechsel, der „Post Human Love“ zu einer abwechslungsreichen Reise durch die Zeit macht. Ohne jeden Anschein von Verstaubtheit, sondern unvergleichlich aktuell zumindest für diese 34 Minuten, bevor die Zeitmaschine nach der nächsten Ladung Plutonium schreit. Martina


ALTERNATIVNATION.DE
Lang erwartet. Endlich da: Das Debütalbum der Londoner Band Nemo. Seit 2004 treiben sie ihr Wesen auf der Bühne und ziehen mit Ihrem Elerktro-Rock Kritiker sowie Fans in ihren Bann und die Ende letzten Jahres erschienene und viel beachtete Single "Lifespan" lieferte einen kleinen Vorgeschmack auf das, was man jetzt in den Händen halten und in den sich nach neuer Musik sehnenden CD-Player legen kann. Die Synthie-Rocker Nemo schaffen mit Post Human Love eine Art Reminiszenz an die Ära der frühen Achtziger Jahre; an eine Phase, in der die New-Romatic-Szene geboren und schillernde Heimat für eine sich neu orientierende Londoner-Club-Kultur wurde, deren Ausgangspunkt der Blitz-Club von Steve Strange war und der mit der Band Visage gleichzeitig selbst den passenden Soundtrack lieferte. Mit Colour of Sound, dem zweiten Track des Albums, trifft das Quartett dann auch ziemlich genau eine Klangfarbe, die sich ebenfalls gut in das musikalische Portfolio von Visage eingegliedert hätte, sowohl was den gesanglichen als auch den spielerischen Part angeht. Nein, auf Post Human Love findet sich kein zweites "Fade To Grey", aber eben etwas von der Spielweise der Bands der Post-Punk-Ära, die zwischen Rotzigkeit und Eleganz angesiedelt war - nur noch etwas direkter. Car Crash Eyes, Clones und Living Room sind dafür weitere brilliante Beispiele und mit Lifespan, dem elektronischen, punkig angehauchten Rockkonzentrat komprimieren Nemo ihren Stil auf zwei Minuten und vierzehn Sekunden. Eine wirklich ruhigere Nummer ist auf Post Human Love zu finden: Duke Of New York. Sie beschließt den fulminanten Parcours-Ritt des Erstlingswerkes. Nemo sind meilenweit davon entfernt, angestaubt zu sein. Im Gegenteil. Nemo klingen frisch und unverbraucht. Es ist vielmehr so, als ob sie etwas eines Spirits einer vergangen geglaubten Zeit ins Jetzt und in die Zukunft transportieren. Sie sind retro, ohne retro zu sein. Nemo infizieren sofort und es ist schwer, sich ihrer Energie zu entziehen. Sie sind melodisch, aber weit davon entfernt, seicht zu sein. Synth-Sounds, verzerrte Gitarren-Riffs, solide Bass-Sounds, ein sehr tightes Schlagzeugfundament und die Stimme des Frontmanns James Cook ergeben einen sehr eigenständigen musikalischen Cocktail, der sich wohltuend von so vielen anderen aktuellen englischen Indie-Bands abhebt. "Elegant Punk" möchte man vielleicht das nennen, was man von den Nord-Londonern zu hören bekommt, oder in ihnen auch so etwas wie die neuen "Blitz Kids" sehen. Wie immer man aber auch das betiteln möchte, was von Nemo auf die Ohren trifft: Mit Post Human Love gibt es die besten 33 Minuten des bisherigen und wahrscheinlich auch des restlichen Jahres. © Georg Schlatmann
 
POPCONNECTION.DE
Bei dem Begriff Nemo öffnen sich vor dem geistigen Auge für gewöhnlich Unterwasser-Landschaften, in denen sich possierliche Clown-Fische tummeln oder mysteriöse U-Boot Kapitäne mit Riesenkraken kämpfen. Im geistigen Ohr wird sich demnächst bei der Erwähnung dieses Wortes nur noch eins auftun: Post Human Love, das Debüt des Londoner Quartetts Nemo. Die Sache mit den Erstlingwerken: So ähnlich müssen sich Labelchefs fühlen, wenn bei dem ersten Durchlauf eines Debütalbums der Daumen mit Warpgeschwindigkeit nach oben oder nach unten schnellt. Talentiert und zukunftsweisend oder doch eher ein netter Versuch - um nicht zu sagen, ein Griff in die Eingeweide einer öffentlichen Bedürfnisanstalt?! Noch schlimmer sind die mediokren Ausbrüche, die eine gewisse Ratlosigkeit zurücklassen, wenn die letzen Akkorde verklungen sind. Zugegeben, man ist mittlerweile schon ziemlich abgebrüht, was die Beurteilung eben jener Erstlingswerke betrifft. Und just in dem Moment, in dem man meint, es könne einen nicht mehr allzu viel überraschen, trudeln Platten ein, die einen ohne Umschweife eines Besseren belehren. Post Human Love von Nemo ist so ein Klopper, der bereits nach den ersten drei Tracks ein Dauergrinsen auf das skeptische Kritikergesicht zaubert. Wo die Killers mit Hot Fuss aufgehört haben und mit Sam's Town leider nicht mehr anknüpfen konnten, fangen Nemo an und führen fort. Elektro-Rock mit einer Prise Punk und einer Portion Wave. Ein musikalischer Ritt auf der Rasierklinge irgendwo zwischen The Faint, The Clash und Depeche Mode. Eine explosive Mischung, egal, wie man's dreht und wendet. Ausreißer? Fehlgeleitetes Tracklisting? Mittelmäßige "Ich skipp mal eben weiter"-Songs? Fehlanzeige! Vielmehr ist hier jedes Stück ein Treffer! Nemo sind, wie sie schon mit ihrem Opener andeuten, der Sonic Operator, der 33 Minuten lang dafür sorgt, dass man abgeht und nicht mehr runterkommt. Haushohe Gitarrenwände, an denen die sich Synthie-Loops emporschlängeln wie Efeuranken an altehrwürdigen Gemäuern. Abstrakte musikalische Muster hinterlassend, die direkt auf die stylische Zwölf gehen. Bevor sich dann allerdings noch Hyperventilation und Kammerflimmern einstellt, lassen Kev Kennedy (Guitar, Synthies, Backing Vocals), Milan Adamik (Bass, Synthies), Section Q (Drums, Synthies) und James Cook (Vocals, Synthies) den Hörer mit dem entspannten Duke of New York langsam aus ihrem Kracher-Erstling hinaus gleiten. Gute Debütalben sind schwierig zu toppen. Bleibt zu hoffen, dass Nemo sich eines Tages dieser Binsenweisheit widersetzen werden. Post Human Love ist nämlich nicht gut, es ist nahezu grandios! Keine Frage: Daumen nach oben, alle beide und mit den Zehenspitzen die Play-Taste der Stereoanlange bedienen! Kae

 
B-I-B.DE
Der Werdegang des Elektrorock-Quartetts NEMO findet seine Anfänge 2004 in der hippen und szeneträchtigen Musikwelt Londons. Während die Briten die Elektropopperin Imogen Heap und die Indierocker von We Are Scientists als Vorband unterstützten, wurden die vier Musiker mit ihren "The System" betitelten Clubnächten weitaus bekannter als unter ihrem Bandnamen. Auch wenn man luftig leichten Synthiepop, auf dessen Grundlage NEMOs musikalische Experimente basieren, im Allgemeinen nicht als schwere Kost bezeichnet, ist Post Human Love ein doch recht unzugänglicher Genuss. Arrangiert man sich mühevoll mit dem Geschmack eines Songs, löst schon der folgende einen erneuten Konfrontationskurs im Gaumen aus. Ein Hilfsmittel für den Verdauungsapparat sind die hymnischen Refrains, die sich in fast jedem der zehn Tracks wiederfinden. Feinschmecker sollten sich deshalb an den Opener 'Sonic Operator' und die Single 'Car Crash Eyes' halten. Zu verkraften sind noch 'Lifespan' und 'Rpt2fade'. Ersterer öffnet sich durch eine musikalische Punk-Offensive und recht einfache Lyrics, letzterer beglückt mit einem Sound, der auch von Depeche Mode stammen könnte. Teilverantwortlich für Post Human Love ist übrigens Jim Abiss, der schon Alben von Kasabian, Placebo oder den Arctic Monkeys produzierte. verena zistler


MAGAZIN-STADTKIND.DE
"We are not men, we are Nemo." Was die vier Londoner damit sagen wollen, ist nicht ganz klar, aber ihr erstes Album lässt da weniger Fragen offen. Neo-synth Rock, der sich teilweise wie frisch den 80ern entsprungen anhört. Wer jetzt angestaubte Songklamotten erwartet, liegt aber völlig daneben. Nemo werfen eine Platte auf den Markt, die einfach nur Spaß macht und irgendwo zwischen Rock, Punk und der guten alten Zeit liegt. Auf der Insel werden die vier schon gefeiert wie nix. Und die Männer, die keine sein wollen, machen sich auf, die Welt zu nemotisieren. ms
 
KONZI-TIP.DE
Drei Takte, und ich weiß, warum der Chefredakteur mir diese CD zur Rezension gegeben hat. Fragt Bat-tina, die London noch -beinahe- aus Batcave-Zeiten kennt, die bei jedem Ton von „Post Human Love“ genau sagen kann, mit welchem Riff, Sound, Pattern von The Clash, The Police, Human League, Tubeway Army, Men without Hats und und und Britanniens neue SynthPop-Sensation NEMO ihre Synthesizer programmiert haben. Ja, könnte ich. Aber stattdessen denk ich an London zu der Zeit, als es noch eine Sensation war, dass im Video Cafe auf großen Leinwänden die ganze Nacht Clips liefen – schrecklich stylisch, Duran Duran - als die ersten Gummiklamotten auf der Kings Road für Furore sorgten, Memphis ein Design war, als Männer ihre Haare grundsätzlich halb im Gesicht hingen hatten und Kajal nicht der Schwarzen Szene vorbehalten war. Wobei ich jetzt wieder bei NEMO angelangt. James, Milan, Kennedy und Section Q sehen exakt so aus, als seien sie einem LP-Cover von 1982 entsprungen. Die ganze CD in schwarz-rot-gezackt sieht aus wie 1982. SynthPop. Neue Bands mit Retroeinflüssen schwappen mit beständiger Regelmäßigkeit über den Kanal und scheinen manchmal nur dafür da zu sein, Kritiker, die sich an ihre Jugend erinnern unterbewusst anzusprechen. Bislang war ich resistent, die einzige Ausnahme waren die - Berliner - Beatsteaks mit „SmackSmash“, die die alten Clash-Sachen mit soviel Charme und Innovation ins neue Jahrtausend brachten, dass sich dem wohl kaum jemand entziehen konnte. Bislang war ich resistent... NEMO finden zu einer alten Kreativität an den Synthezisern zurück, die seit 20 Jahren vergessen zu sein schien*. Rockig, punkig, poppig. Mit wunderschönen Melodien, pfiffigen Rhythmen und sentimentalen Balladen. Mit grenzüberschreitenden Stilistiken zwischen Wave und Rock, mit unverschämt überraschenden Wendungen. Kaum ein Song, der endet, wie er beginnt. Nemo greifen in die 80er wie in eine Kabelkiste. Syntheziser im Holzgehäuse, Schieberegler und Bausätze. Songs und Style werden zerlegt, neu zusammengebaut, vernetzt und dann wird alles neu unter Strom gestellt. Das Ergebnis ist elektrisierend. Es rockt, es pfeift, es quitscht und windet sich von den Ohren in die Beine. Und hat dazwischen mal eben das Herz getroffen. Einziger Wermutstropfen. Mit 33 Minuten ist das Album so kurz wie Anno '82. Muss man dauernd auf die Repeat-Taste drücken... *) Der in der Folge von DM entwickelte Elektro à la Covenant, Apoptygma etc. ist trotz aller Bezüge auf die 80er ein komplett eigenständiger Stil. Die Nähe von „Picadilly in Sepia“ zu den Balladen der „Skyshaper“ von Covenant ist allerdings durchaus erwähnenswert ist. Bat-Tina
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Nemo "The Third Wave"

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Switch Your Brain REMIX | MP3
The Yello Sun | MP3
Piccadilly in sepia | MP3
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30.10.08 New Glam, Frankfurt
31.10.08 Ilses Erika, Leipzig
19.11.08 Prag, Roxy
22.11.08 Festsaal Xberg, Berlin*
10.12.08 Backstage, München*
11.12.08 Rockhouse, Salzburg*
13.12.08 PCC, Graz*
* with IAMX
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Nemo "Post Human Love"